Unser Handeln geschieht im Namen der Liebe,
Denn ohne Liebe sind wir nur Schatten allen Seins.
Gefangen in der Zunft der Herzensdiebe
Verstaubt unsre Haut inmitten dieses elfenbeinern’ Schreins.
Ohne den Zaubersaft der Köperquellen
Vermag unser Leben zu sein wie Kies.
Benetzet er uns als tosend Wellen
Und bettet er wie güldnes Seidenflies.
Deine Augen locken mit magisch Farben
Gottes Hand war Zeug’ im Teufelsspiel.
Gezeichnet durch unzählig blutge Narben,
Konnt mich nur retten Dein dornig Rosenstiel.
Die Gezeiten ringen um Land und Städte,
Verschlingen des Wissens Glut geschwind.
Verschweigen doch die alten Räte,
Daß ihre Weisheit ward verstreut im Wind.
Von nun an und für alle Zeiten
Gehört uns das gütig Erdenglück,
Denn unsre Heimat sind die ewgen Weiten,
Laß uns reisen, uns lockt kein süßer Weg zurück!
Träume sanft von tausend Rosen,
Gebettet seist Du warm und weich.
Wachen werd ich, Dich liebkosen
Und halten sicher in meiner Arme Reich.