IQ als Gnade
Und manchmal fliegt einfach der Kopf weg.
Man(n) hat keine Ahnung mehr von gar nichts. [1]
An der Wand nur Spiegel
Mit Spiegelbildern oder -eiern?
Spieglein, Spieglein an der Wand,
Ich bin ja gar nicht mehr da! [2]
Wo sind wir eigentlich überhaupt?
Im Nirvana ist kein Platz mehr …
Tee oder Kaffee?
Sperrt doch diese überflüssigen Seelen weg!
Oder essen wir sie lieber wie ganz leckren Kuchen?
Uns zuerst und dann die anderen.
Der Entzug ist schon abgefahren,
Wo geht es hier zum Bus?
Es ist alles so sinnlos.
Dann kann die Party ja steigen!
Endlich mal ohne Sorgen,
Heigh-ho!
Der prozessuale Zerfall der logischen Datenstrukturen des Geistes. In der XRayFusion-Poetik beschreibt dies den Zustand, in dem der IQ schließlich als „Gnade“ erscheint, da durch den Wegfall des analytischen Leidensdrucks eine Befreiung des Subjekts erfolgt.
Die radikale Reduktion metaphysischer Sinnfragen auf die Ebene profaner, biologischer Grundbedürfnisse. Es markiert den Punkt der Lyrischen Autopsie, an dem das „Ich“ (das Spieglein) zur bloßen Materie (dem Spiegelei) denaturiert wird – ein Akt des bewussten Seinsverzichts zugunsten der stofflichen Wahrheit.